Permakultur

Permakultur – dem Wandel den Boden bereiten

Das grundlegende Konzept der Permakultur entwickelten Bill Mollison und David Holmgren bereits in den 1970er Jahren in Australien. Sie hatten damals erkannt, dass die industrielle Landwirtschaft die Böden zerstört, die Artenvielfalt massiv gefährdet und den natürlichen Wasserhaushalt schädigt. Auf Grundlage wissenschaftlicher Methoden suchten sie gemeinsam nach Ansätzen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft. Aus der Analyse von Landnutzungsformen auf der ganzen Welt entwickelten sie ein Konzept, die Landwirtschaft nach dem Vorbild natürlicher Ökosysteme zu gestalten. Die Bezeichnung dafür bildeten sie aus den englischen Begriffen "permanent" und "agricultur" – damit entstand die "Permacultur".

Bald schon zeigte sich, dass für eine umfassende Zukunftsfähigkeit jedoch mehr notwendig ist als ein Wandel hin zu einer lebenserhaltenden Landwirtschaft. "So entwickelte sich das Bild einer dauerhaften oder nachhaltigen Landwirtschaft zu einer Vision der dauerhaften oder nachhaltigen Kultur." (Holmgren 2013)

Damit ist Permakultur heute ein begeisternder, kreativer Gestaltungsansatz, mit dem wir zukunftsfähige Lebensräume und Lebensweisen kreieren und erhalten können. In konkreten Projekten bringen wir so den Wandle zur Enkeltauglichkeit z.B. im Garten, im eigenen Alltag, in Kindergarten oder Schule, in Gemeinschaften, in Städten, in Betrieben und immer noch in der Landwirtschaft voran.

Weitere Informationen bei Katrin Fieberitz

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